Nährboden · 01
Konzepte für Bildungseinrichtungen
Schulen, Kitas und freie Bildungsträger – naturnahe Freiräume für selbstbestimmtes Lernen.
01 — Bildungseinrichtungen
1. Partizipative Konzepte für Bildungseinrichtungen (Schulen/Kitas/freie Bildungsträger)
Die Natur ist der beste Lehrplan. Deshalb kombiniere ich bei touchgreen Naturwissen, Bildungsknow-how und Kreativität zu maßgeschneiderten Lösungen für Schulen, Kindergärten und freie Bildungsträger.
Mein Ansatz: Ich schaffe naturnahe Freiräume für selbstbestimmtes Lernen, genau wie im Wald, wo jeder seinen eigenen Weg findet.
Schulhofgestaltung / Grüne Klassenräume / Outdoor learning
Das Konzept
Ein Schulhof, der zum Lernen & Wohlfühlen einlädt, wächst nicht über Nacht. Er kann nicht einfach extern „designt“ werden. Vielmehr muss die Idee dafür innerhalb der Schulgemeinschaft reifen, durch Partizipation entwickelt und umgesetzt werden.
Meine erste Frage lautet daher immer:
Wie möchten die Schüler:innen den Schulhof nutzen?
Ich gebe Hilfestellung zur Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit, um dadurch nachhaltige Projekte zu initiieren. Dabei stehen die Schüler:innen als Mitgestaltende mit ihren altersspezifischen Bedürfnissen immer im Mittelpunkt.
Die Umsetzung
Deshalb arbeite ich mit partizipativen Prozessen, bei denen die gesamte Schulgemeinschaft ins Handeln kommt. In Brainstorming-Workshops und durch Beteiligungsformate im Unterricht (z. B. in WAT (Wissenschaftliche Arbeit, Technik & Modellbau), Deutsch, Mathe, Kunst) sammeln wir Wünsche, Ideen & Sichtweisen.
Mein Ansatz unterscheidet sich elementar vom herkömmlichen Schulhofdesign.
Durch Beteiligung und Beobachtung kristallisieren sich maßgeschneiderte Möglichkeiten heraus. So werden z.B. Trampelpfade zu Wegen, die von den Schüler:innen selbst vorgegeben werden. Dazwischen entstehen Räume, die wir dann gemeinsam mit Nutzungen füllen und in ein ansprechendes, naturnahes Design bringen.
So kann das Curriculum unmittelbar nach draußen getragen und Lerninhalte jenseits des Klassenzimmers umgesetzt werden (z.B. Volumen- & Flächenkalkulationen für die neuen Beete).
Ich schaffe grüne Erlebnisräume direkt vor der Schultür für den täglichen Kontakt mit der Natur.
Das Ergebnis
Die Schulhöfe von touchgreen inspirieren zum Kontakt mit dem „Grün“ in einer naturnahen, kreativen und biodivers gestalteten Umgebung direkt vor der Schultür. Es entstehen Erlebnisräume, die zu vielfältigen Aktivitäten, zum Entspannen und sozialen Miteinander einladen.
Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erlangen diese Schulhöfe zunehmend Bedeutung als BNE-Lernorte, weil hier zukunftsweisende Gestaltungs- und Handlungskompetenzen vermittelt werden. Hier werden die Prinzipien der Nachhaltigkeit täglich erfahrbar: Man kann das Grüne buchstäblich anfassen, mit allen Sinnen erleben und verstehen.
Schulhöfe von touchgreen: naturnah, biodivers, klimaresilient ... und erlebnisreich
Unser Ablauf
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1
Erstgespräch & Bedarfsanalyse: Wir klären, was Ihre Schule braucht – und was machbar ist.
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2
Partizipative Workshops: Alle Akteure bringen ihre Ideen ein, z. B. durch kreative Aufgaben wie „Wie stellst du dir deinen Schulhof vor?“ oder „Welche Pflanzen gehören hierher?“
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3
Bildung eines Arbeitskreises – wenn alle anpacken, wird es richtig gut: Repräsentant:innen aus allen Bereichen setzen die Ideen um – von der Flächenkalkulation bis zur Gestaltung.
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4
Konzepterstellung – mit Budgetplanung und Zeitrahmen
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5
Schaffung dynamischer Lern- und Erlebnisorte: Der Schulhof wird zum lebendigen Wohlfühlort, der sich weiterentwickelt – genau wie ein Wald, der sich immer wieder erneuert.
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6
Evaluation & Monitoring – erfüllt der neue Schulhof alle Bedürfnisse wie geplant? Welches Verbesserungs- und Entwicklungspotenzial gibt es?
Warum das funktioniert
Selbstwirksamkeit & Selbstbestimmtheit: Was ich mit meinen Händen schaffe, verstehe, schütze und ehre ich.
Lehrplan jenseits des Klassenzimmers: Theoretische Fachinhalte werden mit echter Naturerfahrung und praktischem Lernen verbunden (z. B. Mathe: Flächenberechnung; Kunst: Landart-Projekte).
Soziale Interaktion: Bei der Planung & Umsetzung entsteht nicht nur soziale Interaktion, sondern die Systematik von partizipativen Prozessen wird aktiv gelebt. Im Ergebnis fördern die vielfältigen Aktionen die Sozialkompetenzen der Schüler:innen.
Übergreifendes Verständnis von Zusammenhängen: Nachhaltigkeitsprinzipien und Naturkreisläufe werden erlebbar gemacht und regen zum wissenden und bewussten Handeln an.
Gegengewicht zur Digitalisierung: In einer Zeit, die stark von Bildschirmen geprägt ist, bietet das Draußenlernen eine wichtige Kontrasterfahrung, die zur psychischen Balance und mentalen Gesundheit beitragen kann – unabhängig von Elternhaus und Umfeld.
Mögliche Stärkung der Gesundheit – durch mehr Bewegung an der frischen Luft kann das Immunsystem gestärkt, die körperliche Fitness gefördert, der Stresspegel bei Kindern gesenkt und die Konzentrationsfähigkeit und Lernmotivation erhöht werden.
Das langfristige Ziel
Ziel ist, einen Schulhof zu schaffen, der über Jahre hinweg ein dynamischer Wohlfühl-, Lern- und Bewegungsort ist und bleibt. In den Folgejahren können Anpassungen vorgenommen und neue Ideen entwickelt werden, z.B. ein Skulpturgarten, neue Pflanzen, Erkenntnisse und Anpassungen ...
So bleibt die Schulhofentwicklung über Jahre mit all ihren Facetten ein bestehender, wichtiger Bestandteil im Curriculum.
Das liefert touchgreen:
Als erfahrene Natur- & Umweltpädagogin, BNE-Akteurin UND Landschaftsplanerin vereine ich fundierte pädagogische Inhalte mit der Designebene. Mit dieser kreativen Schnittstelle geht meine Leistung weit über die einer klassischen Schulhofplanung hinaus:
- Ich koordiniere ich das Projekt und verbinde alle Akteure,
- ich sorge als Lernbegleiterin dafür, dass alle gehört werden und partizipieren können,
- ich achte darauf, dass ein ganzheitliches Konzept unter Beachtung aller Fachplanungen erstellt wird,
- dass die Umsetzung bis zur Fertigstellung erfolgt
- ... und dass das Projekt so zu einem echten, zukunftsfähigen Gemeinschaftserfolg wird, der von innen heraus entstanden ist und durch stetiges Monitoring dauerhaft getragen wird.
Sprechen Sie mich an, wenn Sie ein maßgeschneidertes, naturnahes Schulhofkonzept nach den Prinzipien von BNE wünschen!
Naturerlebnisführungen & Entdeckungstage
Natur erleben Fragen stellen experimentieren ... unsere Entdeckungstage machen die Natur zum grünen Klassenzimmer.
Als zertifizierte Natur- und Landschaftsführende (ZNL) im Naturpark Märkische Schweiz bei Berlin nutze ich eine große Methodenvielfalt, die die Prinzipien von BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) mit einschließt. Hierbei kommen anschauliche Materialien wie mein „Wald- und Wiesen-/Methodenkoffer“, verschiedenste Muster und Farben sowie die Handpuppe Lithy, die lispelnde Schlange, zum Einsatz.
In Zeiten, wo „touchscreen“-Erlebnisse schon bei Kleinstkindern die Norm sind, bildet touchgreen nicht nur einen Gegenpol.
Ich verfolge ein aufgeschlossenes Konzept, das moderne, digitale Systeme mit echten Naturerlebnissen kombiniert. So nutzen wir u.a. digitale Elemente wie Vogelbestimmungsapps und Stetoskope, die mit dem Handy verbunden werden und die Bewegungen der Säfte innerhalb von Bäumen abhören können.
Das 4-Schritte-Prinzip bei Naturerkundungen von touchgreen:
Unser Weg: Natur erleben – verstehen – übertragen – verankern
Natur mit allen Sinnen erleben
Wir starten dort, wo die Neugier beginnt: Was siehst du, wenn du genau hinschaust? Was hörst du, wenn du still bist? Die Natur wird zum Ort der Geborgenheit – ein Raum, in dem jeder willkommen ist. Hier dürfen Kinder (und Erwachsene!) die Welt mit allen Sinnen entdecken: die raue Rinde einer Buche, das Rascheln der Blätter, den Duft von feuchter Erde nach dem Regen. So entsteht eine Verbindung, die mehr ist als Wissen: Sie wird zur Erfahrung, die berührt.
Fragen stellen und selbst Antworten finden
„Warum ist der Himmel blau?“ „Wie trinkt ein Baum?“ Bei uns gibt es keine falschen Fragen – nur spannende Entdeckungen. Wir folgen der Neugier der Gruppe: Mal untersuchen wir, wie ein Blatt in eine winzige Knospe passt (und falten selbst Papier nach dem Vorbild der Miura-Faltung), mal experimentieren wir mit Strohhalmen, um zu verstehen, wie Wasser in die Baumwipfel kommt. Die Natur gibt die Themen vor, wir begleiten das Forschen.
Naturerlebnisse ins Klassenzimmer tragen
Zurück im Schulzimmer oder Büro wird das Erlebte vertieft: Wie nutzt die Technik Prinzipien der Natur? Warum ist der goldene Schnitt in Blättern und Kunst zu finden? Hier verbinden wir das Greifbare mit dem Abstrakten – und plötzlich wird Bionik oder Photosynthese nicht nur verstanden, sondern erlebt.
Nachhaltig im Denken verankern – und Kraft schöpfen
Wie ein Same, der im Boden keimt, wächst auch das Naturverständnis mit jeder Erfahrung. Regelmäßige Naturtage lassen dieses Wissen zur Selbstverständlichkeit werden. Die Kinder (und Teams) lernen: Die Natur ist nicht nur „draußen“, sondern ein Teil von uns – und ihre Lösungen inspirieren uns jeden Tag.
Doch sie schenkt uns noch mehr: Jeder Aufenthalt im Wald, jede Entdeckung im Grünen füllt uns mit neuer Energie. Die Natur ist wie ein unerschöpflicher Quell – sie gibt uns Kraft, lässt uns durchatmen und erinnert uns daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Wer das einmal spürt, trägt diese Stärke in sich – und gibt sie weiter.
Warum das funktioniert: Weil wir nicht über die Natur sprechen, sondern uns als Teil von ihr begreifen und mit ihr lernen. So wird aus Wissensvermittlung eine Haltung – und aus einem Unterrichtsfach bzw. einem Workshop eine Prägung fürs Leben. Die Natur beschenkt uns nicht nur mit Wissen, sondern mit dem, was wir alle brauchen: Geborgenheit, Inspiration und nachhaltige Kraft.
Beispiele:
Frühling: Wie passt ein Blatt in eine Knospe? (Miura-Faltung selbst ausprobieren!)
Sommer: Bionik für Kinder – Verbindung von Biologie und Technik – z.B. Leichtbauweise, Tragflächengestaltung anhand der Fledermaus, Lotuseffekt auf Oberflächen
Herbst: Warum fallen Blätter? (Experimente zu Chlorophyll und Farbpigmenten)
Ganzjährig: Typische Lebensräume in der Märkischen Schweiz (Moor, offene Landschaft, Wald) an speziellen Orten erleben. Mögliche Vertiefungsthemen: Topografie, Vegetation, Fließgewässer.
Sie können die Bildungseinheiten als regelmäßig wiederkehrenden Naturtag (z.B. alle drei Wochen) aber auch als einmaligen Tages- und Wochenworkshop buchen. Sprechen Sie mich gern an, wenn Sie noch Fragen haben! Gern arbeite ich eine individuelle Lösung für Sie aus, auch mit Themen Ihrer Wahl!